Kleinunternehmer · 5 Min · Stand 29.9.2026

Kleinunternehmer oder Regelbesteuerung? Ein Rechenbeispiel

Ob sich § 19 UStG lohnt, hängt vor allem von deinen Kunden und deinen Anschaffungen ab. Zwei Beispiele.

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Beispiel 1: Fotografin mit Privatkunden

Sie verlangt 1.000 € pro Hochzeit. Als Kleinunternehmerin behält sie 1.000 €. Regelbesteuert müsste sie 1.190 € verlangen – oder bei 1.000 € brutto nur 840 € behalten. Die Regelung lohnt sich hier deutlich.

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Beispiel 2: Entwickler mit Firmenkunden

Er kauft Technik für 5.000 € plus 950 € Umsatzsteuer. Regelbesteuert bekommt er 950 € als Vorsteuer zurück; seinen Kunden stört die Umsatzsteuer nicht, weil diese sie selbst abziehen. Die Regelbesteuerung ist hier günstiger.

Faustregel

  • Viele Privatkunden, wenig Investitionen: Kleinunternehmer
  • Überwiegend Geschäftskunden oder hohe Anschaffungen: Regelbesteuerung
  • Aufwand der Voranmeldungen einplanen

Häufige Fragen

Wie lange bin ich an die Wahl gebunden?

Bei Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung fünf Kalenderjahre.

Wirken Kleinunternehmer unprofessionell?

Bei Geschäftskunden manchmal. Entscheidend ist aber, dass Rechnung und Angebot sauber sind.

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